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P+S "Origin" 2017

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P+S "Times" 2017

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P+S "NOVARA" 2017

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P+S "X-TREME COLOR" 2017

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P+S "Collage 2019"

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Chronik

Die Gründung erfolgte 1879 durch Ernst Pickhardt, Rudolf Siebert und Adolf Siebert. Zunächst produzierte man Öldrucktapeten und Linkrusta-Imitationen. Bis zur Jahrhundertwende wurde die Produktion durch den Bau einiger mehrstöckiger Fabrikbauten ausgeweitet. Bereits damals wurden Tapeten in alle Länder der Welt verkauft.

Kurz vor dem Beginn des ersten Weltkrieges wurde die Leimdruckproduktion aufgenommen. Nach dem Ende des Krieges wurde das Gebäude, in dem heute die Verwaltungs- und Vertriebsbereiche untergebracht sind, gebaut. Im ersten Schritt wurden die alten Vertriebskanäle wieder beliefert und der Markt dann kontinuierlich ausgebaut. Diese erfolgreiche Zeit wurde durch den Ausbruch des zweiten Weltkrieges unterbrochen. Aber das Unternehmen erholte sich auch von diesem Rückschlag. Seine Stärke zeigte sich nicht zuletzt 1963, als die ersten Tiefdrucktapeten vorgestellt wurden.

Dieses Druckverfahren erlaubte erstmals fotorealistische Qualität. Daher wurden zunächst Dekotapeten in Form von Holzimitationen usw. hergestellt. Ebenfalls Vorreiter war Pickhardt + Siebert bei der Konfektionierung. Erstmals gab es Tapeten, deren Kanten bereits beschnitten waren und die in Klarsichtfolie verpackt wurden.

1979/80 wurde die Tiefdruckerei in ein neues Gebäude verlegt und in diesem Zusammenhang eine Pilotanlage zur Luftreinhaltung installiert. 1983 kaufte Pickhardt + Siebert die Tapetenfabrik Hildesia in Emmerke bei Hildesheim und richtete vor Ort eine moderne Siebdrucktapetenproduktion ein.

Die Weiterverarbeitung wurde 1989 ebenfalls in neuen Räumen untergebracht, so dass die Tapetenherstellung nicht mehr auf mehreren Etagen erfolgen musste. Das langfristige Ziel einer modernen, rationellen Fertigung war damit erstmals erreicht.

Alle Unternehmensbereiche und Produktionsverfahren befinden sich in einem kontinuierlichen Prozess der Aktualisierung und Optimierung.

Davon profitieren unsere Kunden dauerhaft - weltweit!

Umwelt

Bei P+S und WCT werden die durch Druck- und Trocknungsprozesse entstehenden Abgase abgesaugt und in einer Adsorbtionsanlage bzw. einer thermischen Nachverbrennungsanlage aufbereitet. Die Adsorbtionsanlage besteht aus drei Adsorbern, die mit Aktivkohle gefüllt sind. Jeweils ein Adsorber wird mit Lösemittel aus der Produktion beladen, einer wird regeneriert und einer steht in Bereitschaft. Wenn die Aktivkohle von einem Adsorber mit Lösemittel gesättigt ist, wird das Lösemittel mit Dampf ausgetrieben.

Das Gemisch aus Lösemittel und Dampf wird über einen Kondensator verflüssigt. Anschließend wird das Lösungsmittel über einen Abscheider vom Wasser getrennt. Das zurückgewonnene Lösemittel wird der Produktion wieder zugeführt, das Wasser nach entsprechenden Prüfungen als normales Abwasser entsorgt.

Bei der thermischen Nachverbrennungsanlage werden die Abgase mit einer Temperatur von ca. 740° C verbrannt. Die heiße, gereinigte Abluft wird zur Energierückgewinnung über diverse Wärmetauscher geführt und erst dann in die Atmosphäre emittiert. Damit ist sichergestellt, dass die Abluft weitestgehend gereinigt und die Energie zur Versorgung der Produktionsanlagen genutzt wird.

Recycling

Außer geringen Mengen üblichen Hausmülls fallen in der gesamten Produktion fast keine Abfälle mehr an, insbesondere keine Sonderabfälle.

Die bei der Tapetenherstellung entstehenden Abfälle werden weitestgehend recycelt und einem Wertstoffkreislauf zugeführt. Papier und Pappen werden gepresst und in einer Papierfabrik zu neuem Tapetenrohpapier aufbereitet.
P+S und WCT haben ein Verfahren für die Aufbereitung von Waschabfällen und Restplastisolen entwickelt. Es besteht aus einer Destillationsanlage, einer Extruderkombination und diversen Nebenanlagen. Das System wurde 1990 installiert und 1991 patentiert.

Neben den eigenen Kunststoffabfällen werden auch die Abfälle fast aller Kollegenfirmen und einiger Firmen aus anderen Branchen zu einem vermarktungsfähigen Regranulat aufbereitet

Unsere Recyclinganlage wurde 1996 von der Bezirksregierung als Abfallverwertungsanlage genehmigt. Die Kapazität beträgt inzwischen ca. 2000 t/Jahr.



Quelle: P+S International